Die Kandidaten zur Stadtratswahl Dresden im Wählerforum Laubegast

Kandidat zur Stadtratswahl Dresden

Am Donnerstag, den 16. Mai 2019 um 19 Uhr könnt Ihr die Kandidaten zur Stadtratswahl WK7 in Dresden 2019 beim Wählerforum im Volkshaus Laubegast kennen lernen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr zahlreich kommen könntet.

Geladen sind:

Heike Ahnert (CDU)

Christoph Blödner (FDP)

Susanne Dagen (Freie Wähler)

Claus Dethleff (Bündnis 90/Die Grünen)

Thomas Ladzinski (AfD)

Jens Matthis (Die Linke) 

Kristin Sturm (SPD)

und ich von den PIRATEN

Folgende Agenda ist angedacht:

1.Teil Vorstellung und Statements der Kandidatinnen und Kandidaten  zur Stadtratswahl WK7 Dresden

Themenschwerpunkte

Verkehr und Mobilität in Dresden

Wohnungsmarkt und Wohnen in Dresden

Teil 2: Fragen aus dem Publikum an die Kandidatinnen und Kandidaten zur Stadtratswahl WK7 Dresden

Zu Beginn der Veranstaltung erhält das Publikum die Möglichkeit anonym Fragen an einzelne Kandidatinnen oder Kandidaten zur Stadtratswahl Dresden 2019 bzw. das gesamte Podium zu stellen. Dazu werden Zettel und Stifte sowie eine Box bereitstehen. Die Fragen werden durch den Moderator zufällig gezogen. Pro Antwort stehen max. 90 Sekunden zur Verfügung. Der Moderator achtet zudem darauf, dass alle eine gleichberechtigte Redezeit haben.


Teil 3: Abschlussstatement der Kandidatinnen und Kandidaten zur Stadtratswahl WK7 Dresden

Moderieren wird Herr Matthias Fuchs vom Vorstand „Laubegast ist bunt e.V.“. Das Ende wird gegen 21 Uhr erwartet. 

Hier könnt Ihr schon einmal mein Statement dazu lesen

Dresden ist eine schöne Stadt. Man kann herrlich dort wohnen. Jedoch bleibt Dresden weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der Reichtum liegt in seinen Menschen und in seiner Geschichte. Vor 150 Jahren zur Zeit der ersten industriellen Revolution ist Dresden um das 4 fache gewachsen, weil es Unternehmer gab, die Fabriken gebaut haben, die Wettbewerbsfähig waren. Das Gute dabei war, daß es keine Schwerindustrie war, die die Umwelt stark belastete, sondern vor allem Feinmechanik, Optik, Genußmittel. Es entstanden Siedlungen der Arbeiter, die keine Mietskasernen waren. Die prekären Lebensverhältnisse waren relativ wenig vorhanden, im Dresdner Osten so gut wie gar nicht. Auf diesem Erbe können wir aufbauen. Die Lebensqualität muß auf jeden Fall erhalten bleiben bzw. noch ausgebaut werden.

Heute leben wir wieder in einer Zeit der industriellen Revolution. Diese ist nicht geprägt von der Mechanisierung wie damels, sondern von der Digitalisierung. Die Arbeitskräfte sind vorhanden, die Technische Universität bildet jedes Jahr hervoragende Leute aus. Aber auch das allgemeinbildene Bildungssystem ist hervorragend. Wir haben auch sehr gute Meister und Facharbeiter. Um diese Menschen in der Stadt zu halten und evtl. noch mehr davon zum Zuzug zu bewegen, ist es notwendig, daß die technische und soziale Infrastruktur modern ist und den Anforderungen und Wünschen gewachsen ist. Zur technischen Infrastruktur zähle ich dabei nicht nur die Straßen und die Energieversorgung sondern auch die Bereitstellung von Breitbandanschlüssen. Die sind aber leider nur lückenhaft vorhanden. Bisher wurde der „Schwarze Peter“ den Telekommunikationsunternehmen zugeschoben. Aber die Stadt bzw. ihre Stadtwerke die DREWAG könnten selbst Glasfaser verlegen und an die Wohnhäuser anbinden. An diese könnten dann die Telekommanbieter Ihre Dienstleistungen anschließen und am anderen Ende die Endkunden. Dieses Modell gibt es bereits in den baltischen Staaten und es funktioniert. Die Amortisation dieser Investition beträgt ca. 6 Jahre. Der Businessplan ist bereits vorhanden. Es ist eine Grundversorgung der Unternehmen und Wissensarbeiter, die die neue Zeit braucht.    

Wir reden beim Thema Verkehr also nicht nur vom Straßenverkehr, sondern von einer kompletten Infrastruktur. Beim Straßenbau können die Leitungen gleich mit verbaut werden. Bei der Verkehrsplanung sollten wir in Zukunft nicht zu kurzfristig denken. Alle reden von der Elektromobilität. Die wird es in sehr naher Zukunft auch in Dresden geben. Volkswagen forscht in der Stadt Dresden daran. Wir sollten uns an sie halten und ihnen unsere Stadt zu Feldversuchen anbieten. Dabei ist die gesamte Verkehrsführung zu betrachten und keine Insellösungen. Aber die Elektromobilität wird sich noch ganz anders auswirken. In den Großstädten der USA und in Paris fahren nicht nur Pedelecs, sondern auch E-Roller. In diesem, spätestens im nächsten Jahr werden diese auch in Deutschland zugelassen sein. Die E-Roller können aber nicht auf dem Fußweg oder auf der Straße fahren. Sie brauchen den Radweg. Das Radwegenetz hat in Dresden nun wirklich noch viel Luft nach oben. Es geht also nicht darum, daß den Autos Platz weggenommen werden soll, sondern daß das, was vorraussichtlich schon im nächsten Jahr auf unseren Straßen passieren wird, heute geplant werden muß. Es geht nicht darum Auto oder Fahrrad. Wer so argumentiert ist in der Vergangenheit stehen geblieben oder will, wie in der Vergangenheit schon oft geschehen, die Bürgerschaft spalten nach dem alten römischen Spruch Seperat et Imperat. Das ist den Bürgern dieser Stadt nicht zuzumuten.




Beim Wohnungsbau hat Dresden das gleiche Problem, wie andere Großstädte auch: Es wird zu wenig gebaut und es wird zu teuer gebaut. Meine Visison für einen Wohnungsbau, der teuer, mittelpreisig und sozial sein sollte und zwar gemischt in allen Wohngebieten, ist daß ein Teil privat gebaut wird, ein Teil genossenschaftlich und ein Teil kommunal. Damit kann die Stadt regulierend auf den Markt einwirken. Es ist nun einmal so geschehen, daß die WOBA verkauft wurde und damit ein wichtiges Regularium aus der Hand gegeben wurde. Ich stehe voll hinter dem Projekt WiD.   

 

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